{
    "contents": {
        "title": "Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)",
        "date": "17.03.2026",
        "wysiwyg": "<p>Das BMFTR fördert mit dieser Förderrichtlinie den gezielten Aufbau von kooperativen, vorwettbewerblichen Forschungsvorhaben (Verbundprojekte) zu produktivitätssteigernden Anwendungen durch flexible und skalierbare KI-Lösungen in der Wertschöpfung.<\/p>\n<p>Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft – die Projekte können dabei prinzipiell den Innovationsprozess bis Technology Readiness Level (TRL) 8 berücksichtigen. Verwertung und Transfer – über die Grenzen des Verbunds hinaus – sind dabei von Anfang an von großer Bedeutung. Das für Wissenschaftskommunikation und Transfer vorgesehene Budget soll dabei im Laufe der Projektlaufzeit ansteigen – auf in der Regel 20 Prozent des Fördervolumens im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p>Die geförderten Projekte untersuchen den flexiblen und produktivitätssteigernden Einsatz von KI-basierten Lösungen in produzierenden Unternehmen sowie deren Wertschöpfungsnetzwerken.<\/p>\n<p>KI optimiert und automatisiert Prozesse in der Produktion und entlang der Wertschöpfungskette. KI-Lösungen als digitale Schlüsseltechnologie verbessern die Wertschöpfung und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit. Die Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird besonders gefördert.<\/p>\n<p>Unternehmen nutzen KI-basierte Werkzeuge und skalierbare KI-Konzepte in der Industrieproduktion. Beispielsweise erfassen und analysieren sie kontinuierlich das Betriebs- und Nutzungsverhalten von Maschinen und Anlagen und verarbeiten die Ergebnisse direkt. Dies beschleunigt die Entscheidungsprozesse und schont Ressourcen.<\/p>\n<p>Projekte müssen mindestens drei konkrete, voneinander abgegrenzte und für die Wertschöpfung relevante KI-Anwendungsfälle zur Produktivitätssteigerung ganzheitlich berücksichtigen. Dies können Anwendungen zur Prozessoptimierung, Automatisierung, Ressourcenoptimierung, Qualitätsverbesserung, vorausschauende Wartung und Personalisierung et cetera sein. Als Beispiele sind hier spezielle Anwendungsfälle zum Auftrags- und Ressourcenmanagement, autonomen und dynamischen Produktionssteuerung, Code- und Softwareentwicklung, tätigkeitsbezogene Assistenzsysteme, Automatisierung der Automatisierung sowie Automatisierung einfacher administrativer Tätigkeiten zu nennen. In jedem Fall muss erläutert werden, inwieweit die KI-Modelle für die verschiedenen Anwendungsfälle angepasst werden müssen.<\/p>\n<p>Jeder Anwendungsfall erfordert eine mehrwertorientierte Betrachtung. Hierbei werden Analysen zu Nutzen, Kosten, Chancen und Risiken (Umsetzungsaufwand, Zeithorizont, Konfidenz) berücksichtigt. Projekte müssen Ressourceneffizienz und Qualitätsniveau mit der wirtschaftlichen Umsetzung produktivitätssteigender KI-Prozesse in Einklang bringen.<\/p>\n",
        "begin": "13.03.2026",
        "end": "30.06.2027",
        "links": [
            {
                "link": {
                    "title": "Vollständige Bekanntmachung",
                    "url": "https:\/\/www.bmftr.bund.de\/SharedDocs\/Bekanntmachungen\/DE\/2026\/03\/2026-03-17-bekanntmachung-inproki.html?view=renderNewsletterHtml",
                    "target": ""
                }
            },
            {
                "link": ""
            }
        ]
    }
}